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Kirche Ahnatal - Weimar
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Drei Exemplare aus Stahlguss marode;
Kirche Weimar: Neue Glocken müssen her


Die drei Glocken im Turm der evangelischen Kirche in Weimar haben das Ende ihrer Lebenszeit erreicht. Dies meint Friedrich Luncke, Glockensachverständiger der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.



Bei einem Treffen im Turm mit einigen Bürgern des Ortsteils verweist er auf den erheblichen Rost, den alle drei Exemplare aus Stahlguss aufweisen. Die äußere Korrosion spiegele die innere wider. In absehbarer Zeit sei damit zu rechnen, dass die Glocken brechen, betont Luncke. 1920 waren die drei Schwergewichte angeschafft worden. Sie ersetzten ihre Vorgänger aus Bronze, die während des Ersten Weltkrieges beschlagnahmt wurden. Dies rächt sich jetzt. Während Bronzeglocken mehrere Hundert Jahre alt werden können, halten jene aus Stahlguss zwischen 80 und 100 Jahre, so die Erfahrung. Die drei unterschiedlich großen Klangkörper in Weimar sind 93 Jahre alt. Luncke empfiehlt, sie gegen neue aus Bronze, wie es die Vorgänger waren, zu ersetzen. Dies wird einiges kosten, „wir gehen von einem hohen fünfstelligen Betrag aus“, sagt Pfarrer Thomas Dilger. Zum Glück seien Glockenstuhl und Technik, die Automatik zum Betrieb, dank guter Wartung in Schuss, müssen also nicht ausgetauscht werden. Siehe auch das "Glockengutachten" von Friedrich Luncke, Glockensachverständiger der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.




 
Veranstaltungstipp: 20. September 2019, 19.00 Uhr, Lennardt & Lennardt Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü